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Missionskreis

Eine Schenkung, zweckgebunden für die Missionsarbeit in Indien, gab 1987 den Anstoß zur Gründung des Missionskreises St. Konrad. Ziel und Grundlage unserer Arbeit sollte Hilfe zur Selbsthilfe sein, d.h. der Bevölkerung in benachteiligten Regionen der Dritten Welt zu helfen. Diesen Vorstellungen entsprach die Arbeit der Patres von „Little Flower Congregation“ aus Indien, die wir durch den persönlichen Kontakt zu Pater Georg Kalladanthiyil (damals Kaplan in St. Peter und Paul) kennen lernten. Die Little Flower Patres haben erkannt, dass eine nachhaltige Verbesserung der Lebensumstände nur über Bildung und Ausbildung zu erreichen ist. Ihre Hilfsprojekte gründen sie in stark unterentwickelten Regionen: Sie erstehen Land, richten Sozialstationen und Gesundheitszentren ein, um mit dem Schulgeld Schulen für Arme zu bauen. Nach rund zehn Jahren, wenn das Projekt sich selbst trägt, zieht sich der Orden zurück. Regelmäßig besuchen Mitglieder des Missionskreises die unterstützten Projekte. Aus Spendern und Empfängern sind mittlerweile Freunde geworden. Der Missionskreis und der aktive Stadtpfarrer Karl Mair beschränken sich nicht nur auf das Verteilen des übereigneten Vermögens. Auch beim alljährlichen Weihnachtsbasar und Sommerfest sowie in unserem Konrad´s Lädle, haben wir schon viel Geld für unsere Projekte in Indien gesammelt. Der ehrenamtliche Einsatz der Missionskreismitglieder garantiert, dass die Gelder zu 100 Prozent in armen und wirtschaftlich unterentwickelten Ländern der Welt bei den Patres und Projektverantwortlichen ankommen.